Die Autorin findet die Überschrift etwas peinlich, ich finde sie durchaus angemessen …

Am 13.12.2011 in den Potsdamer Neuesten Nachrichten erschienen. Hier kann man den Artikel online lesen: http://www.pnn.de/potsdam-kultur/604550/


Die Fotos von der Verlagspremiere sind auf unserer Facebookseite zu sehen.
Wie gründet man einen Verlag, alleine, weil kein Teamworker, mit wenig Zeit und einem kleinen Budget? Man fängt einfach an. Irgendwo. Und noch irgendwo. Setzt einen kleinen Stein vor den nächsten.
Ich glaube, dass man Dinge nicht zu Ende denken muss, bevor man sie beginnt. Vielleicht auch nicht mal sollte. Denn die Dynamik und die Kraft, die im Tun entsteht, die kann man vorher nicht erdenken.
Ich las viel. Fragte um Rat. Besuchte Lesungen. Sprach Autoren an.
Nur, ein kleines Budget wird auch durch Optimismus und Freude an der Sache nicht größer. Das war das Zeitaufwendigste. Eine günstige Druckerei (in Deutschland) suchen, die qualitativ hochwertig druckt. Ein gutes, aber bezahlbares Lektorat finden. Soviel wie möglich selber machen.
Und dann, am 11. April, hielt ich es in den Händen: Das erste fertige Buch. “Letterling” von Ines Gerstmann. Und kurz darauf das zweite: LOS-Geschichten von Ingrid Kaech. Die nächsten beiden Bücher gehen bald in Druck.
Im Rückblick sind die vielen kleinen Steine nicht mehr einzeln zu erkennen. Sie ergeben jetzt ein Muster, bilden einen Rahmen, der sich auf zukünftige Bücher und Projekte (in abgewandelter Form) anwenden lässt.